DER VERMITTLUNGSABLAUF FÜR EINE HUNDEADOPTION

1. Die Selbstauskunft & gesetzliche Abklärungen

  • Der erste Schritt: Du füllst den Fragebogen zu deinem Alltag, deinem Zuhause und deiner Hundeerfahrung aus.
  • Wunschhund angeben: Falls du schon einen bestimmten Hund gesehen hast, kannst du ihn direkt eintragen.
  • Gemeinsame Auswahl: Hat man in der Selbstauskunft noch keinen Hund ausgesucht, steht der Verein hierbei beratend zur Seite, um gemeinsam den Hund auszuwählen, der auch wirklich passend ist.
  • Wichtig bei Listenhunden: Falls das Interesse einem Listenhund gilt, müssen die Adoptanten vorab die Bewilligungen der zuständigen Veterinärbehörde klären, sofern der Hund in einen Kanton mit Bewilligungspflicht einziehen soll.
  • Abschicken: Das Dokument geht digital an den Verein.

 

2. Das erste Gespräch

  • Telefonat: Die zuständige Vermittlerin meldet sich persönlich bei dir.
  • Gemeinsam planen: Ihr besprecht deine Angaben aus der Selbstauskunft und schaut zusammen, welcher Hundetyp am besten zu deinem Leben passt.
  • Fokus Listenhunde: Hier wird das Thema Listenhunde noch einmal ganz genau angesprochen. Die Vermittlerin geht detailliert darauf ein, dass vorab zwingend die Bewilligung der Veterinärbehörde des jeweiligen Kantons eingeholt werden muss.

 

3. Die Vorkontrolle vor Ort

  • Das Treffen: Eine Person vom Verein führt direkt die Vorkontrolle bei dir zu Hause durch.
  • Abläufe & Sicherheit: Ihr besprecht die zukünftigen Abläufe ganz genau und schaut euch das Zuhause sowie den Garten an, um Gefahrenquellen auszuschliessen.
  • Beratung für danach: Die Kontrolleurin steht dir beratend zur Seite und beantwortet alle deine Fragen zu der Zeit, wenn der Hund dann da ist (nach der Adoption).
  • Infomaterial: Du erhältst Broschüren und praktische Tipps für die optimale Vorbereitung auf den Einzug.

 

4. Die Rückmeldung & Entscheidung

  • Feedback: Die Kontrolleurin gibt ihre Rückmeldung und das Protokoll an die Vermittlerin weiter.
  • Die Entscheidung: Nach einer kurzen internen Absprache meldet sich die Vermittlerin wieder bei dir.
  • Zusage oder Absage: Wenn alles passt, erhältst du das OK für die Adoption. Sollte das Umfeld oder der Alltag jedoch nicht ideal für das Tier sein, kann es an dieser Stelle auch zu einer begründeten Absage kommen (oder es wird gemeinsam nach einer passenderen Alternative gesucht).

 

5. Vertrag & Schutzgebühr

  • Papierkram: Der Tierschutzvertrag wird mit deinen Daten und den Daten des Hundes aufgesetzt.
  • Wichtige Auflage: Handelt es sich um einen Listenhund, wird der Vertrag erst bei bewilligter Bewilligung der Veterinärbehörde final gemacht.
  • Formalitäten: Der Vertrag wird von den Adoptanten unterschrieben und die Schutzgebühr für die Tierarzt- und Transportkosten von dir überwiesen.

 

6. Transport & Übergabe planen

  • Ausreise-Bedingung: Ein Listenhund darf erst ausreisen, wenn die rechtskräftige Bewilligung der Behörde vorliegt.
  • Sicherheit geht vor: Ihr besprecht die wichtigen Regeln für den Transporttag (z. B. das Sicherheitsgeschirr und dass Autotüren am Treffpunkt geschlossen bleiben).
  • Der Ablauf: Ihr macht den genauen Treffpunkt, die Uhrzeit und die Details für die Übergabe aus.

 

7. Übergabe & die Zeit danach

  • Der Einzug: Du holst deinen Hund am Treffpunkt ab und fährst auf direktem Weg mit ihm nach Hause.
  • Die ersten 6 Monate: In den ersten sechs Monaten findet noch eine Nachkontrolle statt, um zu schauen, wie sich der Hund bei dir eingelebt hat.
  • Immer erreichbar: Der Verein und die Adoptanten bleiben auch danach immer in Verbindung. Wenn irgendetwas ist oder du Fragen hast, ist die Vermittlerin weiterhin für dich da.